Wein aus dem Piemont
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Piemont – große Weine am Fuß der Alpen
Der Name Piemont leitet sich sinngemäß von „am Fuß der Berge“ ab – und beschreibt die Lage der Region ziemlich treffend. Im Nordwesten Italiens wird das Piemont von den Alpen eingerahmt. Davor erstrecken sich Hügelgebiete, in denen einige der berühmtesten Weine Italiens entstehen.
International steht das Piemont vor allem für Nebbiolo und die großen Rotweine Barolo und Barbaresco. Die Weinlandschaft ist jedoch wesentlich vielfältiger. Barbera und Dolcetto gehören ebenso zur regionalen Identität wie die weißen Sorten Arneis, Cortese und Erbaluce oder der aromatische Moscato Bianco.
Mit rund 43.500 Hektar Rebfläche, 18 DOCG und 41 DOC besitzt das Piemont eine außergewöhnlich stark von geschützten Herkünften geprägte Weinkultur.
Alpen, Hügel und ein besonderes Klima
Die Alpen prägen das Klima des Piemont entscheidend. Sie schützen die Region vor Wettereinflüssen aus nördlichen und westlichen Richtungen, während mediterrane Einflüsse aus südlicher Richtung auf das Gebiet treffen können.
Dadurch entsteht ein überwiegend kontinentales Klima mit ausgeprägten Jahreszeiten. Warme Sommer stehen kühlen Wintern gegenüber, und zwischen Tag und Nacht können erhebliche Temperaturunterschiede entstehen.
Für den Weinbau sind besonders die zahlreichen Hügellagen wichtig. Exposition und Höhenlage entscheiden darüber, wie viel Sonne eine Parzelle erhält und wie schnell die Trauben reifen.
Langhe, Roero, Monferrato und Alto Piemonte
Das Piemont besitzt mehrere große Weinlandschaften. Besonders bekannt sind die Langhe rund um Alba, das nördlich des Tanaro gelegene Roero und das weiter östlich anschließende Monferrato.
Im Norden der Region liegen außerdem die historischen Nebbiolo-Gebiete des Alto Piemonte mit Herkünften wie Gattinara und Ghemme.
Diese Gebiete unterscheiden sich in Geologie, Höhenlage und Klima deutlich voneinander. Piemonteser Wein lässt sich deshalb nicht auf einen einzigen Stil reduzieren.
UNESCO-Weinlandschaften seit 2014
Die Weinbaulandschaften von Langhe-Roero und Monferrato wurden 2014 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
Ausgezeichnet wurde eine Kulturlandschaft, in der Weinbau über Jahrhunderte die Form der Hügel, die Siedlungsstruktur und das wirtschaftliche Leben geprägt hat.
Gerade rund um Barolo, Barbaresco und Canelli lässt sich erkennen, wie eng Weinbau und Landschaft im Piemont miteinander verbunden sind.
Mergel, Sandstein und Sand
Die Böden des Piemont unterscheiden sich von Gebiet zu Gebiet. In den Langhe spielen kalkhaltiger Mergel, Ton und Sandstein eine wichtige Rolle. Im Roero finden sich stärker sandgeprägte Böden, während das Alto Piemonte wiederum völlig andere geologische Voraussetzungen besitzt.
Gerade bei Nebbiolo können diese Unterschiede deutlich hervortreten. Die Rebsorte reagiert sensibel auf Standort, Exposition und Boden.
Deshalb beschäftigt sich die moderne Weinkultur des Piemont zunehmend nicht nur mit Appellationen und Gemeinden, sondern mit einzelnen Weinbergslagen.
Nebbiolo – die große Rebsorte des Piemont
Nebbiolo ist die berühmteste rote Rebsorte der Region. Obwohl sie flächenmäßig nicht überall dominiert, bildet sie die Grundlage für einige der prestigeträchtigsten Weine Italiens.
Charakteristisch sind eine vergleichsweise helle Farbe, hohe Säure und deutliches Tannin. Mit zunehmender Reife können sich Aromen von roten Früchten, Rosen, Kräutern, Gewürzen, Leder und getrockneten Blüten entwickeln.
Nebbiolo treibt relativ früh aus und reift spät. Deshalb waren traditionell besonders gut exponierte Weinberge für die Sorte von großer Bedeutung.
Woher kommt der Name Nebbiolo?
Häufig wird der Name mit dem italienischen Wort „nebbia“ für Nebel in Verbindung gebracht. Im Herbst liegt tatsächlich häufig Nebel über den Hügeln der Langhe.
Daneben existiert die Erklärung, dass sich der Name auf den hellen, nebelartigen Belag der reifen Beeren beziehen könnte. Die genaue sprachliche Herkunft lässt sich deshalb nicht auf eine einzige Erklärung reduzieren.
Barolo – Nebbiolo in seiner berühmtesten Form
Barolo entsteht südwestlich von Alba in einem klar abgegrenzten Gebiet der Langhe und wird ausschließlich aus Nebbiolo erzeugt.
Der Wein ist für seine Verbindung aus Duft, Säure, kräftigem Tannin und großem Reifepotenzial bekannt. Junge Barolo können entsprechend verschlossen wirken, während Flaschenreife ihre Struktur zunehmend harmonisieren kann.
Heute gehört Barolo zu den international bedeutendsten Rotweinen Italiens.
Barolo braucht Zeit
Barolo unterliegt langen vorgeschriebenen Reifezeiten. Schon bevor ein Wein auf den Markt kommen darf, muss er mehrere Jahre reifen. Für Barolo Riserva gelten nochmals längere Vorgaben.
Die lange Reife passt zum Charakter des Nebbiolo: Säure und Tannin benötigen Zeit, um sich miteinander zu verbinden.
Hochwertiger Barolo kann anschließend viele weitere Jahre oder sogar Jahrzehnte auf der Flasche reifen.
Die Gemeinden des Barolo
Barolo ist keine homogene Weinlandschaft. Innerhalb des Anbaugebiets liegen verschiedene Gemeinden und zahlreiche einzelne Lagen.
Besonders bekannte Namen sind Barolo, La Morra, Castiglione Falletto, Monforte d’Alba und Serralunga d’Alba. Daneben gehören weitere Gemeinden beziehungsweise Teile davon zum Produktionsgebiet.
Unterschiede in Boden, Höhenlage und Exposition können innerhalb weniger Kilometer deutlich andere Interpretationen von Nebbiolo hervorbringen.
Serralunga d’Alba – Barolo mit Herkunft
Serralunga d’Alba liegt im östlichen Teil des Barolo-Gebiets und gehört zu dessen klassischen Gemeinden.
Die dortigen Weine werden häufig mit einer ausgeprägten Struktur und einem hohen Reifepotenzial verbunden. Entscheidend bleibt jedoch auch hier die konkrete Lage, der Jahrgang und die Arbeit des jeweiligen Erzeugers.
Die Nennung der Gemeinde oder einer Einzellage ermöglicht deshalb eine wesentlich präzisere Betrachtung von Barolo als die Appellation allein.
Barbaresco – der berühmte Nachbar
Nordöstlich von Alba liegt das kleinere Gebiet des Barbaresco. Auch Barbaresco wird aus Nebbiolo erzeugt und gehört zu den großen Rotweinen Italiens.
Barolo und Barbaresco werden häufig miteinander verglichen. Pauschale Aussagen wie „Barbaresco ist leichter“ oder „Barolo ist immer kräftiger“ greifen allerdings zu kurz.
Unterschiedliche Böden, Mikroklimata, Lagen und Erzeugerstile sorgen innerhalb beider Appellationen für erhebliche Unterschiede.
Langhe Nebbiolo – Nebbiolo ohne Barolo-Etikett
Nebbiolo aus dem Piemont muss nicht Barolo oder Barbaresco heißen. Langhe Nebbiolo bietet eine weitere Möglichkeit, die Rebsorte kennenzulernen.
Die Herkunft Langhe umfasst ein größeres Gebiet und gibt Erzeugern andere Möglichkeiten als die strengeren Barolo- oder Barbaresco-Regelwerke.
Häufig sind Langhe-Nebbiolo-Weine früher zugänglich, können aber dennoch den charakteristischen Duft, die Säure und die Tanninstruktur der Rebsorte zeigen.
Barbera – Frucht und lebendige Säure
Barbera gehört zu den wichtigsten roten Rebsorten des Piemont. Im Gegensatz zu Nebbiolo besitzt sie meist weniger Tannin, dafür eine ausgeprägte natürliche Säure.
Typisch sind dunkle und rote Frucht, Frische und je nach Ausbau eine erstaunliche Fülle. Die Bandbreite reicht vom unkomplizierten Alltagswein bis zu konzentrierten, im Holz gereiften Spitzenweinen.
Zu den bekannten Herkünften gehören Barbera d’Alba, Barbera d’Asti und Barbera del Monferrato.
Barbera d’Alba
Rund um Alba steht Barbera oft unmittelbar neben den berühmten Nebbiolo-Weinbergen.
Barbera d’Alba kann saftig und zugänglich sein, als Superiore aber ebenso deutlich strukturierter und konzentrierter ausgebaut werden.
Die lebendige Säure macht Barbera zu einem ausgesprochen vielseitigen Begleiter der piemontesischen Küche.
Dolcetto – trotz des Namens trocken
Dolcetto sorgt sprachlich leicht für ein Missverständnis: Der Name bedeutet sinngemäß „der kleine Süße“, die daraus erzeugten Rotweine werden jedoch normalerweise trocken ausgebaut.
Dolcetto besitzt weniger Säure als Barbera, kann aber durchaus spürbares Tannin zeigen. Dunkle Früchte, Kräuter und eine leicht herbe Mandelnote gehören zu den klassischen Eindrücken.
Traditionell gilt Dolcetto als Wein für den unkomplizierten täglichen Genuss und ist häufig früher trinkreif als Nebbiolo.
Dolcetto d’Alba
Dolcetto d’Alba gehört zu den klassischen Rotweinen der Langhe und angrenzender Gebiete.
Gerade in einer Region, die international von Barolo dominiert wird, zeigt Dolcetto eine bodenständigere Seite der piemontesischen Weinkultur.
Zu Pasta, Pizza, Salumi und vielen regionalen Gerichten kann ein trockener Dolcetto ein hervorragender Begleiter sein.
Arneis – die weiße Seite der Langhe und des Roero
Das Piemont ist keineswegs ausschließlich Rotweinland. Arneis gehört zu den charakteristischen weißen Rebsorten der Region und ist besonders eng mit dem Roero verbunden.
Die Sorte war zeitweise deutlich weniger verbreitet, erlebte im 20. Jahrhundert jedoch eine Renaissance. Heute gehört Roero Arneis zu den bekanntesten Weißweinen des Piemont.
Arneis kann Aromen von Birne, Apfel, weißen Blüten und Kräutern zeigen und verbindet häufig Frucht mit einer dezent mandeligen Note.
Langhe Arneis
Auch außerhalb der DOCG Roero Arneis wird die Rebsorte verwendet. Unter der Herkunft Langhe können ebenfalls Weißweine aus Arneis entstehen.
Damit zeigt die Langhe neben Nebbiolo, Barbera und Dolcetto auch eine weniger bekannte weiße Seite.
Erbaluce – eine alte weiße Rebsorte im Norden
Eine ganz andere piemontesische Weißweintradition findet sich weiter nördlich rund um Caluso. Dort ist Erbaluce zu Hause.
Die alte Rebsorte besitzt eine ausgeprägte natürliche Säure und kann sehr frische, geradlinige Weißweine hervorbringen.
Gleichzeitig ist sie ungewöhnlich vielseitig: Erbaluce wird als trockener Stillwein, als Schaumwein und als Passito aus getrockneten Trauben erzeugt.
Erbaluce di Caluso
Die geschützte Herkunft rund um Caluso liegt im nördlichen Piemont zwischen Turin, Biella und Vercelli.
Erbaluce zeigt damit eine Seite der Region, die sich deutlich von den Hügeln der Langhe unterscheidet. Gerade ihre hohe Säure ermöglicht sowohl frische Stillweine als auch langlebige Spezialitäten.
Die Rebsorte ist ein gutes Beispiel dafür, wie vielfältig das Piemont jenseits seiner berühmtesten Rotweine ist.
Cortese und Gavi
Eine weitere wichtige weiße Rebsorte ist Cortese. Aus ihr entsteht der bekannte Gavi beziehungsweise Cortese di Gavi im südöstlichen Piemont.
Die Weine werden häufig trocken und frisch ausgebaut und zeigen eher Zitrusfrucht, Apfel, Kräuter und mineralisch wirkende Noten als intensive Aromatik.
Gavi gehört heute zu den international bekanntesten Weißweinen des Piemont.
Moscato d’Asti und Asti
Rund um Asti zeigt sich wiederum eine völlig andere Seite der Region. Moscato Bianco bildet die Grundlage für Moscato d’Asti und Asti.
Moscato d’Asti ist aromatisch, süß und nur leicht perlend. Asti wird dagegen als Schaumwein erzeugt.
Typische Aromen erinnern an frische Trauben, Pfirsich, Zitrusfrüchte und Blüten.
Monferrato – Barbera und weit mehr
Östlich beziehungsweise nordöstlich der Langhe erstreckt sich das weitläufige Monferrato.
Barbera besitzt hier eine besondere Bedeutung. Mit Barbera d’Asti, Nizza und Barbera del Monferrato existieren mehrere wichtige Herkunftsbezeichnungen, die unterschiedliche Stilrichtungen ermöglichen.
Gleichzeitig wachsen im Monferrato zahlreiche weitere regionale Sorten. Das Gebiet gehört deshalb zu den vielfältigsten Weinlandschaften des Piemont.
Nizza – Barbera mit eigenständiger Herkunft
Nizza besitzt heute den Status einer eigenen DOCG und konzentriert sich auf Barbera.
Die Herkunft steht für einen ambitionierten, strukturierteren Ausdruck der Rebsorte und zeigt, dass Barbera weit mehr sein kann als unkomplizierter Alltagswein.
Damit hat sich die Wahrnehmung der Rebsorte in den vergangenen Jahrzehnten erheblich erweitert.
Alto Piemonte – Nebbiolo im Norden
Im nördlichen Piemont, nahe den Alpen, besitzt Nebbiolo eine weitere historische Heimat.
Gattinara und Ghemme gehören zu den bekanntesten DOCG-Herkünften. Daneben existieren kleinere Gebiete wie Lessona, Boca, Bramaterra oder Fara.
Das kühlere Klima und die geologisch sehr unterschiedlichen Böden führen zu Nebbiolo-Weinen, die sich deutlich von Barolo und Barbaresco unterscheiden können.
Nebbiolo heißt im Alto Piemonte auch Spanna
Im nördlichen Piemont ist für Nebbiolo traditionell auch der Name Spanna gebräuchlich.
Teilweise wird Nebbiolo hier mit regionalen Rebsorten wie Vespolina oder Uva Rara kombiniert.
Die Wiederentdeckung alter Weinberge hat dem Alto Piemonte in den vergangenen Jahren neue Aufmerksamkeit verschafft.
Tradition und Moderne im Barolo
Besonders beim Barolo wurde über Jahrzehnte intensiv über den richtigen Ausbau diskutiert.
Traditionell reifte Nebbiolo lange in großen Holzfässern. Später setzten einige Erzeuger auf kürzere Maischestandzeiten und kleinere französische Barriques, um zugänglichere, fruchtbetontere Weine zu erzeugen.
Heute sind die Grenzen weniger starr. Viele Betriebe verbinden Elemente verschiedener Ansätze. Entscheidend ist nicht die Größe des Fasses allein, sondern wie der Ausbau zum jeweiligen Wein und seiner Herkunft passt.
Warum Barolo so teuer sein kann
Die Preise hochwertiger Barolo haben in den vergangenen Jahrzehnten deutlich angezogen.
Begrenzte Rebflächen, international hohe Nachfrage, aufwendige Handarbeit in Hügellagen und die langen vorgeschriebenen Reifezeiten tragen zu den Kosten bei.
Besonders Weine berühmter Erzeuger und einzelner Spitzenlagen können entsprechend hohe Preise erreichen. Gleichzeitig existieren innerhalb des Piemont zahlreiche Alternativen, um Nebbiolo oder andere regionale Rebsorten deutlich zugänglicher kennenzulernen.
DOC und DOCG prägen das Piemont
Das Piemont besitzt eine ungewöhnlich hohe Dichte an geschützten Weinherkünften. Aktuell umfasst die Region 18 DOCG und 41 DOC.
Darunter befinden sich weltberühmte Namen wie Barolo, Barbaresco und Asti ebenso wie kleine regionale Appellationen.
Dieses System spiegelt die stark ausgeprägte Herkunftskultur des Piemont wider: Nicht nur die Rebsorte, sondern ihr genauer Ursprung soll im Wein erkennbar sein.
Autochthone Rebsorten statt internationaler Einheitlichkeit
Eine der großen Stärken des Piemont ist die Vielfalt regionaler Rebsorten.
Nebbiolo, Barbera, Dolcetto, Arneis, Erbaluce, Cortese, Moscato, Freisa, Grignolino, Ruchè, Pelaverga und weitere Sorten sorgen dafür, dass die Region eine ausgesprochen eigenständige Identität besitzt.
Chardonnay, Pinot Noir und andere internationale Rebsorten sind ebenfalls vorhanden, bestimmen das Gesamtbild aber wesentlich weniger als in vielen anderen Weinregionen.
Wein und Küche im Piemont
Die Weinkultur lässt sich kaum von der Küche der Region trennen. Das Piemont ist für zahlreiche hochwertige Lebensmittel bekannt – darunter Haselnüsse, Käse, Reis und vor allem den weißen Trüffel von Alba.
Barbera und Dolcetto sind klassische Begleiter vieler regionaler Gerichte. Nebbiolo kann mit kräftigen Fleischgerichten, Pilzen und gereiftem Käse hervorragend harmonieren.
Die Verbindung von Wein und Essen gehört hier nicht zum Marketing, sondern zur historischen Alltagskultur der Region.
Klimawandel im Piemont
Auch im Piemont verändern steigende Temperaturen die Bedingungen im Weinberg.
Für den spät reifenden Nebbiolo können wärmere Jahrgänge in manchen Lagen eine zuverlässigere Reife ermöglichen. Gleichzeitig steigen Risiken durch Hitze, Trockenheit und extreme Wetterereignisse.
Kühlere Expositionen und höher gelegene Weinberge gewinnen deshalb an Aufmerksamkeit. Auch das Alto Piemonte wird vor diesem Hintergrund zunehmend neu bewertet.
Piemonteser Wein bei WEIN KUSCH
Unser Piemont-Sortiment konzentriert sich auf einige der charakteristischsten Rebsorten und Herkünfte der Region. Einen Schwerpunkt bilden die Langhe und die klassischen roten Sorten Nebbiolo, Barbera und Dolcetto.
Von Brandini führen wir unter anderem Barbera d’Alba Superiore, Dolcetto d’Alba, Langhe Nebbiolo und Langhe Arneis. Damit lässt sich die Vielfalt der Langhe weit über Barolo hinaus entdecken.
Mit Weinen von Erbaluna ist außerdem Erbaluce vertreten – eine der eigenständigsten weißen Rebsorten des nördlichen Piemont. Ergänzt wird die Auswahl durch Barolo, darunter auch gereifte Weine und Raritäten.
So zeigt unser Sortiment zwei sehr unterschiedliche Seiten der Region: die berühmte Nebbiolo-Welt rund um Alba und Barolo sowie weniger bekannte piemontesische Rebsorten, die einen ebenso wichtigen Teil der regionalen Weinkultur ausmachen.