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Wein aus Deutschland

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Alfred Bonnet Riesling Kabinett 1985

Inhalt: 0.75 Liter (49,33 €* / 1 Liter)

37,00 €*
Bietighöfer Dark Chocolate Reserve QW BIO

Inhalt: 0.75 Liter (19,33 €* / 1 Liter)

14,50 €*
Bietighöfer Grauburgunder MÜHLHOFEN Ortswein Reserve BIO

Inhalt: 0.75 Liter (19,33 €* / 1 Liter)

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Bietighöfer Sauvignon Blanc MÜHLHOFEN Ortswein Reserve BIO

Inhalt: 0.75 Liter (19,33 €* / 1 Liter)

14,50 €*
BÖHME & TÖCHTER Bacchus VDP.Gutswein feinherb 2022

Inhalt: 0.75 Liter (16,67 €* / 1 Liter)

12,50 €*
BÖHME & TÖCHTER Spätburgunder Ortswein trocken 2021

Inhalt: 0.75 Liter (26,60 €* / 1 Liter)

19,95 €*
BÖHME & TÖCHTER T&M VDP.GUTSWEIN Rotweincuvée 2022

Inhalt: 0.75 Liter (32,67 €* / 1 Liter)

24,50 €*
Bretz Cabernet Sauvignon & Merlot trocken - Barrique

Inhalt: 0.75 Liter (20,67 €* / 1 Liter)

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Bretz Chardonnay Cold Harvest Auslese 0,375 l

Inhalt: 0.375 Liter (55,87 €* / 1 Liter)

20,95 €*
Bretz Chardonnay Eiswein 0,375 l

Inhalt: 0.375 Liter (82,53 €* / 1 Liter)

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Bretz Dornfelder mild

Inhalt: 0.75 Liter (10,00 €* / 1 Liter)

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Bretz Dornfelder mild 0,25 l

Inhalt: 0.25 Liter (14,00 €* / 1 Liter)

3,50 €*
Bretz Dornfelder trocken

Inhalt: 0.75 Liter (10,00 €* / 1 Liter)

7,50 €*
Bretz Fleur de Rosé

Inhalt: 0.75 Liter (10,60 €* / 1 Liter)

7,95 €*
Bretz Fleurant Weiß

Inhalt: 0.75 Liter (10,60 €* / 1 Liter)

7,95 €*
Bretz Frühburgunder Reserve trocken - Barrique

Inhalt: 0.75 Liter (22,00 €* / 1 Liter)

16,50 €*
Bretz Gewürztraminer Reserve trocken

Inhalt: 0.75 Liter (14,60 €* / 1 Liter)

10,95 €*
Bretz Gewürztraminer Spätlese mild

Inhalt: 0.75 Liter (12,67 €* / 1 Liter)

9,50 €*
Bretz Goldmuskateller Kabinett mild

Inhalt: 0.75 Liter (11,93 €* / 1 Liter)

8,95 €*
Bretz Grauer Burgunder trocken

Inhalt: 0.75 Liter (11,33 €* / 1 Liter)

8,50 €*
Bretz Müller Thurgau trocken 1,0 l

7,50 €*
Bretz Ortega Auslese mild

Inhalt: 0.75 Liter (14,60 €* / 1 Liter)

10,95 €*
Bretz Ortega Beerenauslese 0,375 l

Inhalt: 0.375 Liter (53,20 €* / 1 Liter)

19,95 €*
Bretz Portugieser mild 1,0 l

7,50 €*
Bretz Portugieser trocken 1,0 l

7,50 €*
Bretz Regent mild - Öko-Trauben

Inhalt: 0.75 Liter (13,27 €* / 1 Liter)

9,95 €*
Bretz Regent trocken - Barrique - Öko-Trauben

Inhalt: 0.75 Liter (19,93 €* / 1 Liter)

14,95 €*

Deutscher Wein – zwischen Tradition, Herkunft und neuer Vielfalt

Deutschland gehört zu den traditionsreichsten Weinländern Europas. Weinbau gibt es hier seit der Römerzeit, später waren vor allem Klöster wichtige Träger der Weinkultur. Über Jahrhunderte entwickelten sich entlang von Rhein, Mosel und ihren Nebenflüssen Weinlandschaften, deren steile Hänge und kleinteilige Lagen den deutschen Wein bis heute prägen.

Seinen internationalen Ruf verdankt Deutschland vor allem dem Riesling. Doch deutscher Wein lässt sich längst nicht auf eine Rebsorte oder einen bestimmten Geschmack reduzieren. Zwischen filigranen Moselweinen, kraftvolleren Rieslingen aus Rheinhessen oder der Pfalz, fränkischem Silvaner, badischem Spätburgunder und württembergischen Rotweinen liegen stilistisch Welten.

Heute werden in den 13 deutschen Anbaugebieten rund 102.000 Hektar Reben bewirtschaftet. Die Unterschiede zwischen den Regionen sind beträchtlich: Klima, Höhenlage, Exposition und Boden treffen auf unterschiedliche Rebsorten und Vorstellungen davon, wie Wein entstehen soll. Genau diese Kombination macht deutschen Wein so vielseitig.

Klima im Wandel: Was bedeutet das für deutschen Wein?

Deutschland galt lange als klassisches Cool-Climate-Weinland. Besonders spät reifende Rebsorten wie Riesling profitierten davon, dass die Trauben langsam ausreifen konnten und dabei ihre charakteristische Säure bewahrten. Wärmespeichernde Steillagen entlang der Flüsse ermöglichten Weinbau selbst dort, wo eine zuverlässige Reife andernorts schwierig gewesen wäre.

Diese Bedingungen verändern sich. Steigende Temperaturen führen zu früherem Austrieb und früherer Reife und ermöglichen heute auch Rebsorten, die in Deutschland früher nur an besonders warmen Standorten zuverlässig ausreifen konnten. Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen: Trockenstress, extreme Wetterereignisse und die Frage nach dem richtigen Lesezeitpunkt gewinnen an Bedeutung. Auch der Erhalt von Frische und Säure kann in warmen Jahren wichtiger werden.

Das bedeutet nicht automatisch bessere oder schlechtere Weine. Es verschiebt die Bedingungen, unter denen Winzer arbeiten – und damit auch ihre Möglichkeiten. Der deutsche Weinbau befindet sich deshalb in einem spannenden Wandel. Selbst die Rebsortenlandschaft verändert sich: Neben klassischen Sorten gewinnen etwa Chardonnay, Sauvignon Blanc und pilzwiderstandsfähige Rebsorten zunehmend an Bedeutung.

Schiefer, Kalk, Löss & Co.: Deutschlands vielfältige Weinböden

Kaum ein Begriff wird beim Wein so häufig verwendet wie Terroir. Gemeint ist damit allerdings weit mehr als nur der Boden. Lage, Exposition, Mikroklima, Wasserversorgung und die Arbeit des Winzers wirken zusammen.

Deutschland bietet dafür eine erstaunliche geologische Vielfalt. An der Mosel prägen Schieferböden viele der berühmten Steillagen. In Rheinhessen finden sich unter anderem Kalkstein und Löss, in Franken spielt Muschelkalk eine wichtige Rolle, während andere Regionen von vulkanischem Gestein, Keuper, Buntsandstein oder unterschiedlichen Lehm- und Lössböden geprägt werden.

Dabei wäre es zu einfach zu behaupten, man könne einen bestimmten Stein unmittelbar im Wein schmecken. Böden beeinflussen beispielsweise Wasserhaushalt, Erwärmung, Durchwurzelung und Nährstoffversorgung der Rebe. Zusammen mit Klima und Lage schaffen sie damit Bedingungen, unter denen Trauben unterschiedlich reifen – und genau daraus können unterschiedliche Weinstile entstehen.

Riesling, Spätburgunder, Silvaner & Co.: deutsche Rebsorten

Riesling ist Deutschlands wichtigste Rebsorte und mit mehr als 24.000 Hektar zugleich ein wesentlicher Bestandteil der internationalen Wahrnehmung deutschen Weins. Die spät reifende Sorte besitzt eine ausgeprägte Säurestruktur und kann Standortunterschiede besonders deutlich widerspiegeln.

Mindestens ebenso spannend ist die Entwicklung der Burgundersorten. Spätburgunder ist die wichtigste rote Rebsorte Deutschlands; Weißburgunder, Grauburgunder und Chardonnay haben ebenfalls erheblich an Bedeutung gewonnen. Daneben gehören Müller-Thurgau, Silvaner, Scheurebe und regionale Spezialitäten zum deutschen Rebsortenspektrum. Internationale Sorten und neue pilzwiderstandsfähige Rebsorten erweitern die Auswahl zusätzlich.

Welche Sorte wo besonders interessant wird, hängt wiederum von den Bedingungen vor Ort ab: Silvaner besitzt beispielsweise in Franken eine ganz andere Bedeutung als an der Mosel, während Spätburgunder in Baden oder an der Ahr eine besondere Rolle spielt.

Deutschlands Weinregionen: 13 Anbaugebiete, viele unterschiedliche Stile

Deutschland besitzt 13 bestimmte Anbaugebiete: Ahr, Baden, Franken, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen, Saale-Unstrut, Sachsen und Württemberg.

Schon ihre Größen unterscheiden sich erheblich. Rheinhessen ist das größte deutsche Anbaugebiet, während einige Regionen nur wenige hundert Hektar umfassen. Baden erstreckt sich wiederum über mehrere hundert Kilometer von Norden nach Süden. Entsprechend wenig sinnvoll wäre es, von dem einen deutschen Weinstil zu sprechen.

Die Mosel steht insbesondere für Riesling und spektakuläre Steillagen, Rheingau und Nahe ebenfalls für große Rieslingtradition. Rheinhessen und Pfalz bieten eine enorme Bandbreite an Rebsorten und Stilistiken. Franken ist eng mit Silvaner verbunden, Baden stark von der Burgunderfamilie geprägt und Württemberg besitzt mit Trollinger und Lemberger eine ausgeprägte Rotweinkultur.

In unserem Sortiment finden Sie Weine aus Mosel, Rheinhessen, Rheingau, Pfalz, Franken, Nahe, Baden, Württemberg und Saale-Unstrut. Auf den jeweiligen Regionsseiten gehen wir noch genauer darauf ein, was diese Gebiete voneinander unterscheidet.

Traditionelle oder moderne Weinbereitung – was ist besser?

Darauf gibt es für uns eine einfache Antwort: Das entscheidet Ihr Geschmack.

Denn zwischen Traube und fertigem Wein liegen zahlreiche Entscheidungen. Ein Winzer kann einen Most stark vorklären oder mit mehr Trub vergären, ausgewählte Reinzuchthefen einsetzen oder eine spontane Gärung zulassen, Wein im temperaturkontrollierten Edelstahltank oder im Holz ausbauen, ihn früh von der Hefe nehmen oder lange darauf reifen lassen.

Diese Entscheidungen können den Geschmack erheblich beeinflussen. Eine kontrollierte Vergärung mit ausgewählten Hefen kann beispielsweise eine sehr klare, reproduzierbare Fruchtstilistik ermöglichen. Spontane Vergärungen verlaufen weniger vorhersehbar und können zu komplexeren, manchmal auch eigenwilligeren Aromen führen. Edelstahl bewahrt häufig Frische und unmittelbare Frucht, während Holz – abhängig von Größe, Alter und Toastung – Struktur, Sauerstoffkontakt und gegebenenfalls eigene Aromen beisteuern kann.

Auch im Weinberg gibt es nicht nur einen Weg. Konventioneller, biologischer und biodynamischer Weinbau unterscheiden sich in ihren Methoden; Ertrag, Laubarbeit, Lesezeitpunkt und Selektion beeinflussen ebenfalls das Ergebnis.

Wir halten deshalb wenig davon, Weinbereitung in „richtig“ und „falsch“ einzuteilen. Entscheidend ist, welchen Wein ein Winzer erzeugen möchte – und welchen Stil Sie gerne trinken. Unsere Aufgabe sehen wir darin, diese Unterschiede nachvollziehbar zu machen und Ihnen Weine zu empfehlen, die zu Ihrem Geschmack passen.

Deutscher Wein und seine Qualitätspyramide

Wer deutschen Wein verstehen möchte, begegnet schnell Begriffen wie Qualitätswein, Kabinett, Spätlese oder Großes Gewächs. Das deutsche Qualitätssystem rückt heute stärker die Herkunft in den Mittelpunkt.

Für Qualitäts- und Prädikatsweine wurde eine vierstufige Herkunftspyramide eingeführt. Ihr Grundprinzip lautet vereinfacht: Je enger die geografische Herkunft gefasst ist, desto spezifischer soll der Wein seine Herkunft repräsentieren. An der Spitze stehen Lagenweine; innerhalb dieser Kategorie können unter bestimmten Voraussetzungen Erstes Gewächs und Großes Gewächs ausgewiesen werden.

Daneben bestehen die traditionellen Prädikate wie Kabinett, Spätlese und Auslese weiter. Wichtig dabei: Ein Prädikat sagt nicht automatisch, dass ein Wein süß schmeckt. Gerade in Deutschland begegnen sich deshalb zwei Systeme – Reife beziehungsweise Mostgewicht und Herkunft –, deren Zusammenspiel zunächst kompliziert wirken kann.

Welcher deutsche Wein passt zu Ihnen?

Wer feine Säure, Mineralität und Präzision sucht, findet insbesondere beim Riesling eine enorme Auswahl – von leicht und tänzelnd bis konzentriert und lagerfähig.

Für Liebhaber trockener, zurückhaltender Weißweine sind Weißburgunder, Silvaner und je nach Ausbau auch Chardonnay spannend. Grauburgunder kann von leicht und frisch bis kraftvoll und cremig ausfallen.

Wer elegante Rotweine bevorzugt, sollte deutschen Spätburgunder entdecken. Je nach Herkunft und Ausbau reicht sein Spektrum von feiner roter Frucht und kühler Würze bis zu kräftigeren, strukturierten und im Holz gereiften Varianten.

Und wer Wein vor allem fruchtbetont und unkompliziert genießen möchte, wird ebenso fündig. Gerade deshalb lohnt es sich, nicht ausschließlich nach Rebsorte oder Region auszuwählen. Zwei Rieslinge derselben Herkunft können durch Lesezeitpunkt, Ausbau und Philosophie des Weinguts vollkommen unterschiedlich schmecken.

Genau dort beginnt für uns gute Weinberatung: nicht bei der Frage, welcher Stil vermeintlich der beste ist, sondern welcher zu Ihnen passt.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu deutschem Wein

Wie viele Weinregionen gibt es in Deutschland?
Deutschland besitzt 13 bestimmte Anbaugebiete: Ahr, Baden, Franken, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen, Saale-Unstrut, Sachsen und Württemberg. Zusammen umfassen sie rund 102.000 Hektar Rebfläche.
Welche Rebsorte ist typisch für Deutschland?
Riesling gilt als die prägende deutsche Rebsorte und nimmt mehr als 24.000 Hektar Rebfläche ein. Daneben spielen unter anderem Spätburgunder, Grauburgunder, Weißburgunder, Müller-Thurgau und Silvaner eine wichtige Rolle.
Welche deutsche Weinregion ist die größte?
Rheinhessen ist flächenmäßig das größte deutsche Weinanbaugebiet. Dahinter folgen die Pfalz und Baden. Die Größe einer Region sagt allerdings wenig darüber aus, welcher Weinstil dort entsteht.
Ist deutscher Wein hauptsächlich Weißwein?
Ja, Weißwein dominiert den deutschen Weinbau insgesamt. Die regionalen Unterschiede sind jedoch groß. Baden besitzt beispielsweise eine starke Burgundertradition, während Württemberg deutlich stärker vom Rotwein geprägt ist.
Ist Kabinett oder Spätlese automatisch süß?
Nein. Die Prädikate beziehen sich grundsätzlich auf den Reifegrad beziehungsweise das Mostgewicht der Trauben bei der Lese und nicht direkt auf den späteren Restzuckergehalt. Deshalb können Kabinett oder Spätlese auch trocken ausgebaut werden.
Was bedeutet Großes Gewächs bei deutschem Wein?
Großes Gewächs bezeichnet trockene Weine aus besonders klassifizierten Einzellagen, für die strenge Anforderungen gelten. Gleichzeitig rückt die deutsche Herkunftspyramide die möglichst präzise Herkunft eines Weines stärker in den Mittelpunkt.
Wie verändert der Klimawandel den deutschen Wein?
Wärmere Vegetationsperioden verändern Reifeverlauf und Lesezeitpunkt und ermöglichen manchen Rebsorten heute bessere Reifebedingungen. Gleichzeitig stellen Hitze, Trockenheit und extreme Wetterereignisse den Weinbau vor neue Herausforderungen. Auch die Wahl geeigneter Rebsorten verändert sich.